Bericht über den 6. Hofflohmarkt am 29.08.2021

Bericht und Fotos von Ulrike Reich


Seit 2016 gibt es ihn, den Bischofsheimer Hof- und Garangenflohmarkt. Ins Leben gerufen hat ihn damals Elke Lösch aus der August-Bebel-Straße. Seitdem gab es immer eine dreistellige Teilnehmerzahl mit ca. 120 beteiligten Höfen. 2020 musste der Flohmarkt bedauerlicherweise ausfallen, startete dieses Jahr aber wieder voll durch. Kleiner Wermutstropfen waren die Regenschauer, die Petrus am 29. August immer wieder auf die Erde schickte. Das tat der guten Laune der Besucher aber keinen Abbruch.

An immerhin 53 gemeldeten Teilnehmer-Adressen hingen an den Toreinfahrten und Gartenzäunen Luftballons in leuchtenden Farben sowie bunt bedruckte Handzettel „Bischofsheimer Hofflohmarkt“. Es gab auch einige Höfe, die Kaffee und Kuchen anboten. Dies musste im Vorfeld beim Ordnungsamt gegen eine geringe Gebühr beantragt werden.

Stark vertreten waren an diesem Sonntag Höfe in Treburer Straße und Spelzengasse. Die restlichen „Anlaufstellen“ verteilten sich über ganz Bischofsheim bis hin zur Böcklersiedlung.

Die Angebotspalette war enorm: Von A (Akkuschrauber) bis Z (Zinnartikel) konnten die Besucher vieles zum kleinen Preis erwerben: besagte Akkuschrauber, Baby-, Kinder-, Damen- & Herren-Kleidung, Bücher, Crosstrainer, Gläser & Geschirr, Halloween-Deko, Hochzeitskleid, Schallplatten & CDs, Weihnachtsartikel, WLAN-Verstärker, Zinnartikel und vieles mehr. Und was macht (fast) am meisten Spaß bei einem Flohmarkt? Genau, das Handeln. Da wurde aus manchem Schnäppchen noch ein Superschnäppchen.

Einer der Teilnehmer hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen: 2 DIN A4-Zettel an den Wänden wiesen Besucher und potenzielle Käufer darauf hin, dass alle Einnahmen die Bärenherz-Stiftung Wiesbaden unterstützen sollten. Obendrein wolle die Initiatorin Ulrike Reich den Betrag noch „aufrunden“.

„Das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden betreut, pflegt und begleitet Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien, unabhängig von ihrer Kultur, Herkunft oder Religion.“ (Auszug aus der Webseite der Bärenherz-Stiftung)

Erfreut stellte Reich fest: „Manche Besucher spendeten spontan für die Bärenherz-Stiftung, nachdem sie den Hinweis gelesen hatten.“ Auch ihre Freundin Monika Vogler, die an diesem Sonntag das „Flohmarkt-Standpersonal“ komplettierte, beteiligte sich kurzerhand an der Spendenaktion.

Fazit: Nach einem erfolgreichen Verkaufstag gingen Anfang dieser Woche 200,- € als Spende an das Kinderhospiz Bärenherz, das diesen Betrag im Sinne der betroffenen Kinder und Familien einsetzen wird.



 
    
Flohmarkt Tisch

Plakat Stiftung Bärenherz